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Stärkung der wissenschaftlichen Grundlage für den Schutz von Menschenaffen

Einführung

Die Bestände an Menschenaffen gehen trotz erheblicher Naturschutzbemühungen weiter zurück. Zwar sind die Bedrohungen gut dokumentiert, doch gibt es bislang nur wenige Erkenntnisse darüber, was Naturschutzmaßnahmen tatsächlich wirksam macht. Diese Wissenslücke erschwert nicht nur eine fundierte Entscheidungsfindung, sondern auch die Identifizierung der Erfolgsfaktoren – seien es dauerhafte Finanzierung, angemessene Personalausstattung, spezifische Schutzmaßnahmen oder der breitere sozioökonomische Kontext – sowie den Nachweis, wo Naturschutz messbare Ergebnisse erzielt.

Es ist entscheidend, die Wirkung von Naturschutzmaßnahmen sichtbarer und messbarer zu machen, um Strategien zu verbessern, zu weiteren Investitionen zu motivieren und wirksame Interventionen auszuweiten. Die Stärkung der Datengrundlage sowie die Hervorhebung und Würdigung positiver Ergebnisse sind daher von zentraler Bedeutung für den Fortschritt im Schutz der Menschenaffen.

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Unser Ansatz

Unsere Arbeit konzentriert sich darauf, die wissenschaftliche Grundlage für den Schutz von Menschenaffen zu stärken, indem wir die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen evaluieren, die jeweiligen Rahmenbedingungen beurteilen und die im gesamten Verbreitungsgebiet verfügbaren finanziellen und personellen Ressourcen erfassen. Durch die Verknüpfung von Daten zu Populationstrends aus dem „APES Atlas and Database“ mit Expertenwissen wollen wir eine evidenzbasierte Entscheidungsfindung unterstützen und eine gezieltere sowie strategischere Verteilung von Schutzgeldern ermöglichen.

Parallel dazu leisten wir einen Beitrag zum „IUCN Green Status of Species“. Dieser ergänzt die Bewertungen des Aussterberisikos, indem er den Erholungsgrad, die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen sowie die langfristige Nachhaltigkeit beurteilt. Der Bewertungsrahmen ermittelt, wie nah eine Art an einer vollständigen Erholung ist, und misst explizit den Beitrag von Schutzmaßnahmen – einschließlich dessen, was ohne diese Maßnahmen geschehen wäre. Dies ermöglicht uns ein besseres Verständnis dafür, ob Schutzmaßnahmen die Entwicklung einer Art beeinflusst haben und in welchem ​​Maße die Art auf fortgesetzte Eingriffe angewiesen ist.

Bewertungen des „Green Status of Species“

Wir haben Bewertungen zum „Green Status of Species“ für östliche Gorillas (*Gorilla beringei*) – konkret Berggorillas und Grauer-Gorillas – abgeschlossen und suchen nach Finanzierungsmitteln, um diese Bewertungen auf weitere Menschenaffenarten auszuweiten. Hier erfahren Sie mehr über unsere Arbeit im Bereich der „Green Status of Species“-Bewertungen.

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Ziele

Unser Ziel ist es, eine effektivere, evidenzbasierte Entscheidungsfindung sowie eine gezieltere Verteilung von Mitteln für den Naturschutz zu unterstützen. Gleichzeitig wollen wir mithilfe der Bewertungen im Rahmen des „IUCN Green Status“ die Wirkung von Naturschutzmaßnahmen besser erfassen und kommunizieren: indem wir die Erholung von Arten bewerten, nachvollziehen, wie Naturschutzmaßnahmen die Bestandsentwicklung von Arten beeinflusst haben, und die Bedeutung anhaltender Bemühungen für das langfristige Überleben hervorheben.

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Unterstützen Sie diese Arbeit

Wir suchen aktiv nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten, um die wissenschaftliche Grundlage für Naturschutzmaßnahmen weiter auszubauen und die Bewertungen im Rahmen des „IUCN Green Status“ auf alle Menschenaffenarten auszuweiten.

 

Wenn Sie mehr über diese Arbeit erfahren oder Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Unterstützung erkunden möchten, wenden Sie sich bitte an Jessi Junker. jjunker(at)rewild.org

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