Im Januar 2011 rief das Jane Goodall Institute Partner aus dem Naturschutzbereich zusammen, um gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Tourismus sowie dem Institut Congolais pour la Conservation de la Nature einen Naturschutz-Aktionsplan für Menschenaffen im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu erarbeiten. Das Hauptziel dieser Initiative bestand darin, die kritischen Bedrohungen für Gorillas, Schimpansen und deren Lebensräume in der betreffenden Region zu identifizieren und Strategien zu deren Abwendung zu entwickeln. Dabei wurde die Methodik zur „Conservation Action Planning“ (Naturschutz-Aktionsplanung) von The Nature Conservancy angewandt. Dieser Ansatz ist weit verbreitet und gilt aufgrund seines wissenschaftlichen Schwerpunkts sowie der Nutzung der besten verfügbaren Informationen als fundierte, robuste und logische Methode. Angesichts der enormen Größe des Gebiets und der Verfügbarkeit von Experten, Partnern und wichtigen Akteuren wurde der Naturschutzplan im Rahmen einer Reihe von Workshops mit genau definierten Zielen ausgearbeitet, denen jeweils vorbereitende Treffen vorausgingen.
Citation: Maldonado, O., Aveling, C., Cox, D., Nixon, S., Nishuli, R., Merlo, D., Pintea, L. & Williamson, E.A. (2012). Grauer’s Gorillas and Chimpanzees in Eastern Democratic Republic of Congo (Kahuzi-Biega, Maiko, Tayna and Itombwe Landscape): Conservation Action Plan 2012–2022. Gland, Switzerland: IUCN/SSC Primate Specialist Group, Ministry of Environment, Nature Conservation & Tourism, Institut Congolais pour la Conservation de la Nature & the Jane Goodall Institute. 66pp.


