Der Östliche Schimpanse (*Pan troglodytes schweinfurthii*) gilt als „stark gefährdet“ und ist aus Sicht des weltweiten Naturschutzes von besonderer Bedeutung. Die Bestände gehen zurück – verursacht durch die Jagd auf „Bushmeat“, das Töten von Tieren, um Jungtiere für den Heimtierhandel zu fangen, Krankheiten, den Verlust von Lebensraum durch Landwirtschaft und Bergbau sowie die Zerstückelung von Lebensräumen. Letztere führt zur Isolation kleiner Populationen, die langfristig Gefahr laufen, genetisch nicht mehr lebensfähig zu sein. Die Art kommt überall nur in geringer Dichte vor (im Durchschnitt weniger als ein Tier pro Quadratkilometer Wald in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebiets) und weist eine relativ niedrige Fortpflanzungsrate auf, bei der etwa alle vier bis fünf Jahre ein Jungtier geboren wird. Folglich benötigen diese Tiere große Lebensräume, um lebensfähige Populationen zu erhalten, und sie benötigen viel Zeit, um sich von Bestandsrückgängen infolge von Krankheiten oder Jagd zu erholen.
Citation: A.J. Plumptre, R. Rose, G. Nangendo, E.A. Williamson, K. Didier, J. Hart, F. Mulindahabi, C. Hicks, B. Griffin, H. Ogawa, S. Nixon, L. Pintea, A. Vosper, M. McLennan, F. Amsini, A. McNeilage, J.R. Makana, M. Kanamori, A. Hernandez, A. Piel, F. Stewart, J. Moore, K. Zamma, M. Nakamura, S. Kamenya, G. Idani, T. Sakamaki, M. Yoshikawa, D. Greer, S. Tranquilli, R. Beyers, C. Hashimoto, T. Furuichi and E. Bennett


